Zwischen Donautal und Aussichtshöhen: Eine Fototour durchs Obere Donautal
Mein Foto-Nachmittag im Oberen Donautal: Von Hilkering bis zum Schlögener Blick
Gestern zog es mich für einen spontanen Fotoausflug hinaus in die Region. Mein Ziel war es, das besondere Licht des Nachmittags zu nutzen, um die markanten Punkte meiner Heimat in Bildern festzuhalten.
Diese Fototour durchs Obere Donautal zeigt die Strecke von Hilkering bis zur Schlögener Schlinge in kurzen Bildfolgen. Jede Station steht für einen eigenen Moment des Lichts – ruhig, unspektakulär und und aus der jeweiligen Situation heraus gesehen.
Erster Halt: Die Wallfahrtskirche Hilkering
Schon auf dem Weg nach St. Agatha gab es den ersten lohnenswerten Stopp. Ich hielt bei der Wallfahrtskirche Hilkering an. Die gelbe Fassade und der markante Turm leuchteten regelrecht im Nachmittagslicht. Es war ein kurzer Moment des Innehaltens, bevor ich die ersten Aufnahmen meiner Tour im Kasten hatte und weiter Richtung St. Agatha fuhr.
Die Freizeitanlage Steinhügel und der Etzinger Hügel
Gegen 15:00 Uhr erreichte ich die Freizeitanlage Steinhügel. Die Bedingungen waren ideal, und schon nach kurzer Zeit hatte ich die ersten 4–6 Bilder ausgewählt, die mir richtig gut gefielen. Danach setzte ich meine Fahrt fort zum Etzinger Hügel. Die dortige Pyramide am Etzinger Berg ist ein tolles Motiv, und auch hier gelangen mir einige wirklich passable Aufnahmen der weiten Landschaft.
Burgen-Idylle in Wesenufer
Weiter ging es über Wesenufer, wo ich an der Burgruine Wesen vorbeikam. Ich erwischte genau den richtigen Moment: Die alten Mauern waren in ein wunderschönes, warmes Licht getaucht. Mit drei gezielten Bildern konnte ich diese fast magische Stimmung perfekt einfangen.
Eine kleine Odyssee und der Endspurt
Der Weg nach Schlögen wurde dann zur Geduldsprobe. Mein Navigationsgerät wollte mich unbedingt auf den Treppelpfad lotsen, der eigentlich nur für Radfahrer reserviert ist. Ich ließ mich jedoch nicht beirren, ignorierte die Technik und fand schließlich den richtigen Weg für mein Auto.In Schlögen angekommen, wurde es zeitlich richtig knapp. Die Sonne stand schon sehr tief, und ich hatte noch den steilen, etwa 30-minütigen Anstieg vor mir. Ich mobilisierte noch einmal meine Kräfte und erreichte den Aussichtspunkt zur Schlögener Schlinge gerade noch rechtzeitig.
Das perfekte Bild zum Abschluss
Oben angekommen, schoss ich eine ganze Reihe von Fotos. Es war eine Herausforderung, die Lichtstimmung exakt so einzufangen,wie ich sie mir vorgestellt hatte.Nach vielen Versuchen war dann aber doch dieses eine Bild dabei, das ich als absolut gelungen bezeichnen kann.Auch wenn die Nachbearbeitung am Rechner später deutlich länger dauerte als gedacht – für dieses Ergebnis hat sich jeder Meter des Aufstiegs gelohnt.
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